Über mich – Bernhard Lienert, Heilpraktiker für Psychotherapie

Wie ich zu dieser Arbeit gekommen bin...

Im Laufe meines Lebens ist mir etwas bewusst geworden: 

 

Menschen erzählen mir oft Dinge, die sie sonst kaum jemandem erzählen. Manchmal sogar Menschen, die ich gerade erst kennengelernt habe.

Mitten im Gespräch halten sie dann inne und sagen: „Ich weiß gar nicht, warum ich Dir das erzähle – wir kennen uns doch kaum.“

Lange dachte ich, das Wichtigste wäre, einfach da zu sein. Zuzuhören. Einen Menschen ernst zu nehmen. Vielleicht jemanden in den Arm zu nehmen, wenn es ihm schlecht geht.

Und ja: Das ist viel wert.

Aber ich habe auch früh etwas Ernüchterndes festgestellt: Das allein löst die tieferen Themen oft nicht. Auch kluge Ratschläge, die vollkommen logisch klingen und im Moment sogar einleuchten, verpuffen manchmal wieder. Am nächsten Tag sind dieselben Gedanken wieder da. Dieselben Gefühle. Dieselben Muster.

Diese Frage hat mich nie wieder losgelassen:

Warum bleibt ein Mensch stecken, obwohl er längst verstanden hat, was er eigentlich tun müsste?

Schon mit Anfang zwanzig habe ich angefangen, mich mit Hypnose zu beschäftigen. Später kamen viele weitere Themen dazu: Psychologie, Gesundheit, Buddhismus, innere Entwicklung und die Frage, was uns Menschen im Innersten prägt, blockiert oder wieder mit uns selbst in Kontakt bringt.

Ich war dabei immer neugierig. Nicht leichtgläubig, aber offen. Einer meiner Mentoren hat es einmal so beschrieben: Ich schaue durch eine „Was wäre, wenn?“-Brille, statt mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen.

Dieses „Was wäre, wenn?“ ist bis heute geblieben.

Was wäre, wenn viele Themen nicht deshalb bleiben, weil wir sie noch nicht genug verstanden haben?

Was wäre, wenn sie tiefer liegen – in alten Prägungen, emotionalen Schutzmustern oder inneren Schlussfolgerungen, die sich dem bewussten Denken nur begrenzt zeigen?

Für mich berührt Hypnose deshalb mehr als den Verstand. Sie kann einen Raum öffnen, in dem es innerlich leiser wird und Menschen wieder Zugang zu etwas finden können, das in ihnen bereits angelegt ist: Intuition, inneres Wissen, innere Führung.

Manche nennen es Überbewusstsein. Andere sprechen vielleicht von einem tieferen inneren Wissen. Für mich geht es weniger um den Begriff als um die Erfahrung: dass Antworten spürbar werden können, die nicht von außen kommen müssen, sondern im Menschen selbst liegen.

In diesem inneren Raum kann manchmal klarer werden, wo ein Thema tiefer entstanden ist, welche unbewussten Schlussfolgerungen damit verbunden sind und was auf einer tieferen Ebene gesehen, verstanden oder gesehen werden möchte.

Hypnose kann diesen Zugang erleichtern – für Menschen, die offen dafür sind, sich nicht nur mit dem Kopf, sondern auch auf einer tieferen inneren Ebene zu begegnen.

Aus all dem ist eine Überzeugung gewachsen, die meine Arbeit bis heute prägt:

Viele innere Themen lassen sich nicht allein auf der Ebene des Denkens klären.

Der Kopf kann etwas längst verstanden haben, während ein anderer Teil in uns noch immer reagiert, schützt, vermeidet oder festhält.

Dazu kommt etwas, das ich aus meinem eigenen Leben gut kenne. Ich habe lange Menschen angezogen, die Schweres erlebt hatten – auch in engen Beziehungen. Mein erster Impuls war oft, zu helfen. Vielleicht sogar zu retten.

Und gerade daran durfte ich eine meiner wichtigsten Lektionen lernen:

Man kann niemanden retten, der nicht selbst bereit ist. Und man muss es auch nicht.

Veränderung geschieht im Menschen selbst. Von innen. Niemand kann sie einem anderen Menschen abnehmen.

Genau da setzt meine Arbeit an.

Ich bin nicht der, der Dich repariert. Ich halte den Raum, in dem Du Dir selbst wieder begegnen kannst – und ich gebe Dir Werkzeuge an die Hand, die diesen inneren Zugang erleichtern können.

Den entscheidenden Schritt gehst Du selbst.

Was meine Art zu arbeiten ausmacht:

Wenn der Verstand und gute Ratschläge nicht ausreichen – was dann?

In meiner Arbeit ist Hypnose das Werkzeug, mit dem ich am häufigsten und am liebsten arbeite. Dabei hat seriöse Hypnose nichts mit Kontrollverlust, Bühnenzauber oder Manipulation zu tun.

Du bleibst die ganze Zeit bei Dir. Du entscheidest mit. Hypnose ist ein achtsamer, kooperativer Prozess, der Deine bewusste Mitarbeit voraussetzt.

Aber nicht jede Sitzung beginnt direkt mit Hypnose. Manchmal entsteht die erste Bewegung schon im Gespräch – durch präzise Fragen, die etwas sichtbar machen, das vorher eher im Hintergrund wirkte. Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung: Atem, Körperwahrnehmung oder einfache Techniken, mit denen Dein System wieder mehr zur Ruhe finden kann.

Was ich nutze, richtet sich nach Dir und danach, was gerade dran ist – nicht nach einem starren Schema.

Drei Dinge sind mir dabei besonders wichtig.

1. Sicherheit

Bevor tiefere innere Arbeit möglich wird, braucht es einen sicheren Rahmen. Solange ein Mensch innerlich angespannt ist, auf der Hut bleibt oder sich überfordert fühlt, macht das System verständlicherweise eher dicht.

Deshalb beginnt meine Arbeit nicht mit Druck. Nicht mit „Du musst Dich jetzt verändern“. Sondern mit einem Raum, in dem Du ankommen darfst.

 

2. Du musst nicht alles erzählen

Gerade in der Arbeit mit dem Simpson Protocol und mit ideomotorischen Signalen – also feinen Ja-/Nein-Signalen – kann Dein inneres System mit einem Anliegen arbeiten, ohne dass Du alles im Detail aussprechen oder offenlegen musst.

Für viele Menschen ist genau das entlastend. Vor allem dann, wenn ein Thema schwer in Worte zu fassen ist oder wenn nicht alles noch einmal erzählt werden möchte.

 

3. Ziel ist Deine Selbstwirksamkeit

Mir ist wichtig, dass Du nicht abhängig von mir wirst.

Im Gegenteil: Mit der Zeit kannst Du lernen, wieder mehr Zugang zu Dir selbst zu finden. Zu Deiner inneren Wahrnehmung. Zu Deinem eigenen Kompass. Zu Antworten, die nicht von außen kommen müssen.

In all dem bin ich nicht der, der die Antworten für Dich hat.

 

Die Antworten trägst Du längst in Dir. Ich halte den Raum, in dem Du ihnen wieder begegnen kannst.

Ausbildungen und fachlicher Hintergrund

Was meine Arbeit fachlich trägt

Damit Du weißt, auf welchem Boden meine Arbeit steht: Ich bin Heilpraktiker für Psychotherapie und habe die staatliche Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie. Diese Erlaubnis wurde mir durch das Gesundheitsamt des Landkreises Miesbach erteilt.

In meine Arbeit fließen verschiedene Aus- und Weiterbildungen ein, unter anderem in den Bereichen Hypnose, tiefenorientierte Veränderungsarbeit, körperorientierte Methoden und psychologische Begleitung.

 

Aus- und Weiterbildungen – Auswahl

  • Hypnose-Ausbildung, OMNI Hypnosis Training Academy, Schweiz
  • Simpson Protocol, HypnoSchool / Ines Simpson, inklusive verschiedener Vertiefungsmodule
  • Flow of Life, Christophe Dierckx, Belgien
  • Soul & Parts inklusive Mastermind, Hypnosetherapie Pro / Mike Schwarz, Schweiz
  • Intensiv-Praxisseminar Blitzhypnose, Wolfgang Künzel
  • wingwave®
  • Positive Psychologie, Inntal Institute, Bad Aibling
  • Soziales Panorama / Struktur sozialer Wahrnehmung, Inntal Institute, Bad Aibling

Die genannten Aus- und Weiterbildungen beschreiben meinen fachlichen Hintergrund. Sie sind kein Versprechen für bestimmte Ergebnisse. Welche Methoden in einer Sitzung einfließen, richtet sich immer nach Deinem Anliegen, Deinem Tempo und dem, was im gemeinsamen Prozess stimmig ist.

Meine Arbeit versteht sich als begleitende Unterstützung. Sie ersetzt keine ärztliche, fachärztliche oder psychiatrische Diagnostik und Behandlung. Bei körperlichen oder akuten psychischen Beschwerden sollte immer eine entsprechende medizinische oder fachärztliche Abklärung erfolgen.

Das Wichtigste habe ich jedoch nicht nur in Ausbildungen gelernt, sondern auch von den Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben und die ich ein Stück auf ihrem Weg begleiten durfte.

Neugierig geworden?

Das Erstgespräch ist vollkommen kostenfrei und unverbindlich

Ich lade Dich herzlich ein, einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch zu vereinbaren.


Dabei hast Du die Möglichkeit, mich persönlich und meine Arbeitsweise näher kennenzulernen.
Gemeinsam können wir herausfinden, wie ich Dich bei Deinen aktuellen Herausforderungen unterstützend begleiten kann.

Hinweis bei akuten Krisen: Bei medizinischen oder psychischen Notfällen wende Dich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117),  den Notruf (112)  oder an die TelefonSeelsorge (116 123).

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